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EU-Förderprogramme / EU-Finanzhilfen
Einführung: Wichtige Fragen und Antworten
Wofür werden Finanzhilfen gewährt?
Die Kommission gewährt Gelder in Form von Finanzhilfen für Projekte und Maßnahmen, die mit der Politik der Europäischen Union zusammenhängen. Finanzhilfen werden für Maßnahmen in so unterschiedlichen Bereichen wie Forschung, Bildung, Gesundheit, Verbraucherschutz, Umweltschutz oder humanitäre Hilfe vergeben.
Wer kann eine Finanzhilfe beantragen?
Die Empfänger von Finanzhilfen sind vorwiegend private und öffentliche Einrichtungen, in Ausnahmefällen auch Privatpersonen, die von der Kommission ausgewählt wurden, weil sie die für die Durchführung eines Projekts erforderlichen Voraussetzungen erfüllen.
Wie wird eine Finanzhilfe beantragt?
Sie möchten mehr erfahren?
Quelle: Homepage der Europäischen Kommission
Wer bekommt Geld von der EU?
Eine neue Webseite gibt erstmals Zugriff auf Informationen über die Empfänger von EU-Finanzmitteln. Die Webseite „Finanztransparenzsystem“ (FTS) informiert über die von der EU-Kommission und den Exekutivagenturen direkt verwalteten Mittel. Der Benutzer kann sich Einzelheiten zu den Finanzhilfen ansehen, wenn zum Beispiel Empfängername und Haushaltstitel bekannt sind. Die Website enthält etwa 28.000 Einträge.
http://ec.europa.eu/grants/search/index_de.htm
Quelle: EU-Nachrichten der Europäischen Kommission - Vertretung in Deutschland, Nr. 33 vom 09.10.2008
Ihr direkter Ansprechpartner - Informationsmöglichkeiten für die Region Köln/Bonn
Die Hauptaufgaben von COMPASS sind:
- Information, Beratung und Qualifizierung: Frühzeitige und umfassende Informationen über Wettbewerbe, Ideen, Projekte, Veranstaltungen etc., sowie Workshopangebote „Fit für Förderung in der Region Köln/Bonn“ (ab Herbst 2008)
- Koordinierung/Vernetzung: Innerhalb der Region (Kooperationen fördern) und mit anderen Förderprogrammen
- Unterstützung und Begleitung im Wettbewerbsverfahren: „Von der Idee zum Projekt“
- Interessenvertretung nach außen (Besetzung Begleitausschuss, gegenüber Landesbehörden und -ministerien u.a.).
- Finanzierung
- EFRE-Ziel 2 Programm (aktuelle und beendete Wettbewerbe)
- Fördermitteldatenbank.
Kontaktstelle Deutschland für das EU-Förderprogramm "Europa für Bürgerinnen und Bürger"
Für das Förderprogramm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ ist in Deutschland eine eigene Kontaktstelle eingerichtet worden. Damit gibt es nun eine zentrale Anlaufstelle, die sie über Fördermöglichkeiten für Städtepartnerschaftsaktivitäten und Bürgerbegegnungen informiert und berät.
Die Kulturpolitische Gesellschaft hat in diesem Jahr zusätzlich zum Cultural Contact Point Germany die Trägerschaft für die Kontaktstelle Deutschland „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ (EfBB) übernommen.
Hauptaufgabe ist es, Interessenten in Deutschland über das EU-Förderprogramm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ zu informieren. Sie hat am 1. Dezember 2008 ihre Beratungstätigkeit aufgenommen.
Das Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ fördert eine große Bandbreite an Projekten, Initiativen und Organisationen, die sich besonders für den europäischen Einigungsprozess, die Beteiligung der Menschen am Zusammenwachsen Europas und die Verständigung der europäischen Völker untereinander einsetzen. Unterstützt werden Veranstaltungen, Konferenzen, Diskussionen, Publikationen, Studien und viele andere Aktivitäten, die geeignet sind, die Institutionen der EU zu vermitteln, zu einer aktiven Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung Europas beizutragen, die kulturelle Vielfalt Europas zu verdeutlichen und zugleich gemeinsame Werte wie Freiheit, Demokratie, Rechtstaatlichkeit, Wahrung der Menschenrechte und Toleranz sowie die gemeinsame Kultur und Geschichte hervorzuheben. Dies kann auf vielfältige Weise geschehen, entsprechend vielseitig ist das Programm. Es umfasst vier so genannte Aktionen, die sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten an Kommunen, Vereine und Verbände an Forschungsinstitute und Bürgergruppen wenden.
Die Kontaktstelle „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ richtet sich einerseits an alle Menschen, um deren Interesse an Europa zu verstärken. Andererseits möchte sie potenzielle Antragsteller ermutigen und befähigen, sich um Zuschüsse seitens der Europäischen Union zu bewerben. Für diese Zielgruppe bietet die Kontaktstelle tiefer gehende Beratungen zur Konzeption von Projekten mit europäischer Dimension und zu Detailfragen bezüglich der Antragsformulare an.
Mit einer eigenen Internetseite, einem Newsletter und in Vorträgen und Seminaren werden die Mitarbeiterinnen der Kontaktstelle über das Programm, die Teilnahmebedingungen und die notwendigen Dokumente für eine Antragstellung informieren und konkrete Hilfestellung bei der Antragstellung geben.
Kontakt:
Kontaktstelle Deutschland „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ bei der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.
c/o Kulturpolitische Gesellschaft e.V.
Weberstraße 59a
53113 Bonn
http://www.kontaktstelle-efbb.de
Christine Wingert-Beckmann
Tel.: 0228/201 67-29
E-Mail: wingert@kontaktstelle-efbb.de
Monika Lühn
Tel.: 0228/201 67-21
E-Mail: luehn@kontaktstelle-efbb.de
Quelle: EUROPA kommunal, Kommunalzeitschrift für Rat, Verwaltung und Wirtschaft, Ausgabe 06/2008